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Aderlass - Ein altes, bewährtes Verfahren

Der Aderlass ist eine freie Blutentnahme aus der Vene und wird als Naturheilmittel erster Güte von Ärzte seit langem (bereits in der Antike/Altes Ägypten) angewandt. Auch die heilige Hildegard von Bingen berichtete im 12. Jahrhundert von der reinigenden Wirkung der Aderlässe, die die Selbstreinigung des Körpers aktivieren.

Bei Menschen mit „zu dickem Blut“ (erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen) wirken Aderlässe vorbeugend gegen Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Einen unblutigen Aderlass kann man übrigens selbst durchführen durch warme Fußbäder, Senfwickel oder Positionieren der Füße unter Herzhöhe.

Blutegel - Ganz besondere Therapeuten

Seit Menschengedenken werden Blutegel als „lebendige Apotheken“ von Ärzten eingesetzt. Zwar gab es Zeiten, in denen „Hirudo medicinalis“ etwas in Vergessenheit geriet, doch „altes Wissen neu entdeckt“ – haben mittlerweile sogar Ärzte an Universitätskliniken Blutegel in die Behandlung integriert.

In unserer Praxis haben wir mit Blutegeln sehr gute Erfahrungen gemacht bei der Behandlung von chronischen Schmerzzuständen in den Gelenken (Arthrosen und Rheuma) sowie bei Venenentzündungen.

Selbstverständlich können Sie sich auf Reinheit und Hygiene verlassen: Nur zertifizierte Blutegel aus kontrollierter Zucht werden als „Therapeuten“ eingesetzt.

Weitere Informationen unter www.blutegel.de

Eigenbluttherapien

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz-Reaktionstherapie, die in erster Linie angewendet wird, um das körpereigene Abwehrsystem zu stärken.

In der Naturheilkunde und in der Allgemeinmedizin wird die Eigenbluttherapie bei Abwehrschwächen, chronischen Hauterkrankungen, Allergien, bakteriellen oder viralen Erkrankungen sowie bei Durchblutungsstörungen und zur Nachbehandlung von Schlaganfällen eingesetzt.
Auch zählt die Eigenbluttherapie zur modernen Form der Schmerztherapie bei Arthosen, Rheuma und Gicht sowie zur Behandlung von Haarausfall. Und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Kondition bei Hobby-, Ausdauer- und Leistungssportlern findet die Eigenbluttherapie Anwendung.


Es gibt nicht die Eigenbluttherapie, sondern verschiedene Formen. Folgende werden in unserer Praxis angewendet:

Klassische Eigenblutbehandlung
Bei diesem Verfahren wird in ansteigender, individueller Dosierung Blut aus der Vene entnommen und umgehend intramuskulär wieder in den Körper zurück gespritzt.

Orale Eigenblutbehandlung
Bei dieser Form der Eigenblutbehandlung wird im hochakutem Krankheitsstadium Blut aus der Venen entnommen, sofort „potenziert“, das heißt, zu einem der Homöopathie ähnlichen Verdünnungsverhältnis ausgearbeitet. Diese Tropfen werden nach einem speziellen Schema entnommen, wobei die Ursubstanz aufbewahrt wird und so zu erneuten Herstellungen zur Verfügung steht.

Ozonisierte Eigenblutbehandlung
In Abwandlung zu der klassischen Eigenblutbehandlung, wird das aus der Vene entnommene Blut mit Ozon vermischt und wieder intramuskulär injiziert. Das Ozon verbessert das Ergebnis erheblich. Diese Form wird für den gesamten Allergischen Formenkreis angewandt.

UV-bestrahltes Eigenblut
Das Ultraviolette Licht wirkt auf die einzelnen Bestandteile des Blutes aktivierend und verändert die Reaktionsfähigkeit. Das entnommene Blut wird in einem speziellen Gerät mit UV-Licht bestrahlt und verschüttelt. Danach wird es wiederum intramuskulär eingespritzt. Dieses Verfahren wird insbesondere bei Haarausfall eingesetzt.

Homöopathisch vermischtes Eigenblut
Die Durchführung ist ähnlich der klassischen Eigenblutbehandlung, jedoch wird vor der intramuskulären Injektion ein für das Krankheitsbild entsprechendes homöopathisches Mittel beigemischt. Wir verwenden in unserer Praxis die Produkte der Firma Heel. Diese Form hat sich besonders bei Asthma und Hauterkrankungen bewährt.

Neuraltherapie - Die Ausschaltung von Störfeldern

Die Neuraltherapie ist ein alternativ-medizinisches Heilverfahren, bei dem so genannte Störfelder im Körper mit Hilfe eines lokal wirkenden Betäubungsmittels ausgeschaltet werden.

Als Lokalanästhetikum wird häufig Procain verabreicht, das auch in anderen Bereichen der Schmerztherapie Anwendung findet.

Die Neuraltherapie geht davon aus, dass Störfelder, die auch fern ab der auftretenden Symptome liegen können, die eigentliche Ursache für bestimmte Krankheitsbilder sein können. Die neuraltherapeutische Behandlung setzt das Herausfinden dieser Störfelder voraus.

Konsequent entwickelt wurde die Neuraltherapie um 1926 von dem Ärzte-Geschwisterpaar Ferdinand und Walter Huneke. Daher spricht man heute auch von der “Neuraltherapie nach Huneke”.

In unserer Praxis werden vor allem Patienten mit akuten/chronischen Schmerzen, chronischen Entzündungen der oberen Atemwege sowie an Tinnitus leidenden Patienten neuraltherapeutisch behandelt.


Was deutet auf ein Störfeld hin?

  • Eine Störung oder Erkrankung spricht nicht auf eine Therapie an.
  • Lokale Behandlungen bessern nicht, sondern führen zu einer (vorübergehenden) Verschlimmerung – „Reaktionsphänomen“
  • Eine Körperhälfte ist anfälliger als die andere. Das Störfeld befindet sich erfahrungsgemäß auf der betroffenen Seite.
  • Eindeutige zeitliche Zusammenhänge: Migräne seit dem Knochenbruch, Gelenkschmerzen nach der Mandelentzündung
  • Oft bestehen allgemeine Störungen wie Wetterfühligkeit, Müdigkeit oder auch leichte Temperaturerhöhungen (bis 38°C)

 

Auffinden eines Störfeldes

  • Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein.
  • Jede Erkrankung oder Verletzung kann ein Störfeld hinterlassen.
  • Jede Störfelderkrankung ist ausschließlich durch die Ausschaltung des Störfeldes heilbar.

Das Auffinden eines Störfeldes bedarf häufig einer intensiven Diagnostik. Häufig sind 3-5 Behandlungen des Störfeldes notwendig, bis die erwünschte Wirkung eintritt.

Revitalisierung und Kräftigung
Die Substanz Procain wir nicht nur in der Neuraltherapie eingesetzt. Zur Revitalisierung und Kräftigung wird Procain auch als Basisinfusion verabreicht.

Phytoherapie - Die Heilkraft der Pflanzen nutzen

Die Phytotherapie als Pflanzenheilkunde gehört mit zu den ältesten Medizinkünsten. Bereits vor mehr als 3000 Jahren wurden in China, Indien und Ägypten Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen behandelt.
Paracelsus (1493 – 1541) begann eine Systematisierung der heimische Heilpflanzenkunde mit seinem Werk „Herbarius“.
Bei der Phytotherapie werden aus Pflanzen und Pflanzenteilen hergestellte Arzneimittel in Form von Tee, Tinkturen, Pulver, Salben, Bädern, Inhalationen, Umschlägen, Wickeln und Ölen eingesetzt. Wobei die häufigste Anwendungs- und Zubereitungsform der (Kräuter-) Tee ist.

Die wesentlichen Wirkstoffe der in der westlichen Medizin etwa 200 bis 300 medizinisch genutzten Pflanzen sind:

Ziel der Phytotherapie ist es, die Selbstheilungskräfte anzuregen.

 

Anwendungsformen der Phytotherapie:

  • im Rahmen der Eigenblutbehandlung
  • als Zusatz zur Infusionskur
  • als medikamentöse Behandlung
  • als individualisierte Teekuren

Vitamintherapie

Die Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren oder Fettsäuren sind wichtige Voraussetzung für die Gesundheit. Daher werden diese Stoffe auch als Vitalstoffe bezeichnet.
Viele Erkrankungen und Beschwerden hingegen sind Mangelerscheinungen an diesen Nährstoffen.

Sie können verursacht sein durch:

  • Mangelnde oder einseitige Ernährung
  • Umweltbelastungen, Nikotin, Alkohol
  • Konservierte Nahrungsmittel mit verringertem Nährstoffanteil
  • Erhöhten Bedarf an Nährstoffen in Zeiten erhöhter Belastung, Stress, während einer Krankheit oder auch in der Wachstumsphase
  • Erhöhten Bedarf in der Schwangerschaft oder Stillzeit

Wir haben mit der Behandlung von Vitaminen und Mineralien sehr gute Erfolge sowohl bei leichten als auch bei schweren körperlichen Erkrankungen.

Akupunktur - Eine ganzheitliche Heilmethode

Die Akupunktur ist ein der ältesten Therapieformen der Menschheit. Nadeln – an bestimmten Punkten gesetzt – regulieren die polaren Kräfte Yin und Yang.

Regulationsstörungen lassen sich dadurch behandeln und ausgleichen. Besonders gute Erfahrungen haben wir mit der Akupunktur bei der Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände, bei Migräne, bei der Ernährungs- und Nikotinsuchttherapie sowie bei Allergien gemacht.

Chirotherapie - Ein mechanisches Verfahren

Die Chirotherapie ist eine Behandlung nur durch die Hände des Heilpraktikers ganz ohne Chemie. Mit bestimmten Handgrifftechniken werden durch Blockierungen verursachte Funktionsstörungen an der Wirbelsäule und den Gelenken behandelt.

Die eigentliche Behandlung gliedert sich in mehre Abschnitte:

  • Lagerung
  • Kontaktaufnahme – bedeutet mit den Händen wird Kontakt mit dem blockierten Abschnitt an der Wirbelsäule oder dem Gelenk aufgenommen und dann ein Spannungszustand in diesem Bereich erzeugt
  • Probezug – vor dem eigentlichen Impuls wird mit einem Probezug gefühlt, in welche Richtung die Auflösung der Blockierung liegt
  • Impuls – der abschließende Impuls nach dem Probezug erfolgt minimal und rasch wie eine Art i-Punkt auf die vorbereitenden Maßnahmen. Dieser Punkt kann – muss aber nicht – von einem Knacken begleitet werden
  • Die Deutsche Gesellschaft für Chirotherapie e.V. (DGCh) hat folgende Liste von Symptomen zusammengestellt, deren Ursachen in Blockierungen der Wirbelsäule liegen können.

 

Im Bereich der Halswirbelsäule:

  • Kopfschmerzen
  • Dreh- und Schwank-Schwindel
  • Hörstörungen und Ohrgeräusche (Tinnitus), Hörsturz
  • Sehstörungen
  • Kloßgefühl
  • rauer Hals und raue Stimme (Dysphonie)
  • Schmerzausstrahlungen in die einzelnen Trigeminusäste im Gesicht
  • Konzentrationsstörungen mit Beeinträchtigung des Mittelzeitgedächtnisses und rascher Ermüdbarkeit
  • Muskelschmerzen und Verspannungen
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden
  • fortgeleitete Beschwerden in die Schulter, Tennisellbogen (Epicondylopathie) – oft als alleinige Ursache oder in Kombination
  • psychische Veränderungen, insbesondere sekundäre Depressionen und Reizbarkeit

 

Im Bereich der Brustwirbelsäule:

  • Schulterschmerzen
  • Oberbauchbeschwerden
  • ein- oder beidseitige Schmerzen zwischen den Rippen (Interkostalneuralgie)
  • Herzbeschwerden
  • Störungen der Atmung (Asthma)
  • Magen- und Verdauungsstörungen

 

Im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Kreuzbein-Darmbeinfuge:

  • Schmerzen in der Nierengegend
  • Darmkrämpfe, Unterleibsbeschwerden bei Frauen
  • Prostatabeschwerden
  • sogenannte Leistenzerrung
  • Hüftbeschwerden
  • Schmerzen am hinteren Oberschenkel
  • unklare Bein- oder Kniebeschwerden, Kniegelenke
  • Fußbeschwerden, insbesondere Fersenschmerz

 

Weiterführende Maßnahmen
Nach Beseitigung der Blockaden ist eine weitere Behandlung wie zum Beispiel Krankengymnastik sinnvoll, um Rückfälle zu vermeiden.
Aktive sportliche Betätigung sollte für einen weiteren Muskelaufbau/Erhalt genutzt werden. Denn nur eine ausreichend kräftige Muskulatur kann die Wirbelsäule halten, stützen und entlasten.

 

Bei besonderen chronischen Beschwerden kombinieren wir die chirotherapeutische Behandlung mit folgenden Verfahren:

  • Akupunktur
  • Physiotherapie
  • BAXTER Infusionen
  • Schröpftherapie

Hochdosierte Vitamin-Infusionen

In unserer Praxis setzen wir die Infusionstherapie ein zur Revitalisierung bei:

  • Immunschwäche und -aufbau
  • Erschöpfungszuständen
  • Burn-Out-Syndromen
  • unterschiedlichen Schmerzzuständen
  • Übersäuerung des Körpers
  • Sportlern zur Leistungsverbesserung (Sämtliche Substanzen sind im Sport erlaubt und stehen nicht auf der Doping-Liste)
  • Entgiftung (zum Beispiel Amalgam oder anderer Umweltgifte)

Bei Fragen zu den einzelnen Indikationen wenden Sie sich gerne an uns.

Nikotinentwöhnung

Wir haben unterschiedliche Konzepte zur Nikotinentwöhnung entwickelt. Gemeinsam können Sie mit uns Ihren Weg zum „Stop Smoking“ festlegen.
Es lohnt sich, denn Rauchen kostet wertvolle Lebensjahre.
Jeder Mensch raucht aus unterschiedlichen Gründen. Entsprechend individuell muss auch der Weg der „Entwöhnung“ gewählt werden. Wir setzen zur Nikotinentwöhnung auch auf Verfahren wie Ohrakupunktur, Eigenbluttherapie, Nikotinpflaster oder Homöopathika.
Interessante Infos, die vielleicht helfen, den Verzicht zu unterstützen:

Zigaretten – mehr als nur Nikotin
Dass Zigaretten mehr als nur Nikotin enthalten, ist allgemein bekannt. Wie lang die Liste der chemischen Zusätze aber wirklich ist, weiß keiner genau. Die Zigarettenindustrie in Dänemark hat jetzt eine Liste veröffentlicht, die alle bei der Herstellung üblichen Zusatzstoffe aufführt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rügt dabei insbesondere sucht- und abhängigkeitsfördernde Substanzen wie Lakritze und Kakao.
Lakritze (Süßholzextrakt) dient dazu, den Zigarettenkonsum zu steigern, indem es die Reizung der Schleimhäute mildert.
Kakao-Extrakte weiten die Lungenoberfläche aus, was die Aufnahmefähigkeit für Nikotin erhöht. Dem Stoff Ammoniumhydroxid bescheinigen die Pharmakologen der Universität Kopenhagen eine Beschleunigung der Nikotinaufnahme in die Lungen. Das wiederum erhöhe die Abhängigkeit.


Rauchen aufgeben? Das geschieht im Körper:

Nach 20 Minuten   Blutdruck, Körpertemperatur und Herzschlagfrequenz sinken auf die gleichen Werte wie beim Nichtraucher
Nach 8 Stunden   Der Raucheratem ist weg. Das giftige Kohlenmonoxyd in den roten Blutkörperchen ist durch Sauerstoff ersetzt worden.
Nach 24 Stunden   Das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden ist gesunken.
Nach 48 Stunden   Veränderungen in den Nervenendungen verfeinern den Geruchs- und Geschmackssinn wieder.
Nach 3 Tagen   Die Atmung geht merklich besser.
Nach 3 Monaten   Die Blutzirkulation hat sich verbessert. Die Lungenkapazität ist um 30 % gestiegen.
Nach 9 Monaten   Die chronische Reizung der Nasennebenhöhlen ist verebbt.
Der Raucherhusten ist weitestgehend weg, weil die feinen Härchen der Lungen nachgewachsen sind.
Nach 1 Jahr   Das Risiko einer Erkrankung der Herzkranzgefäße ist nur noch halb so groß wie die des Rauchers.
Nach 2 Jahren   Das Herzinfarktrisiko nimmt weiter ab. Das Risiko, an Lungenkrebs zu Sterben ist wesentlich geringer. Das Risiko für Krebserkrankungen der Mundhöhle ist nur halb so groß
wie das eines Rauchers.
Nach 10 Jahren   Das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, ist so gering wie das jeden Nichtrauchers.

(Quelle: American Cancer Society/NZZ)

Schröpftherapie

Das Schröpfen ist eine altbewährte Heilmethode. Bereits im Alten Ägypten wurde geschröpft – mittels Kuhhörnern. Die Schröpftherapie zählt zu den ausleitenden Verfahren. Dazu wird an bestimmten Körperstellen mit Hilfe von Glasglocken oder Glocken mit Gummiaufsatz (Schröpfköpfe) Blut an bestimmten Körperstellen angesaugt.

Damit sollen Körpergifte (Schlackenstoffe) entfernt werden. Außerdem soll auf den Organismus ein umstimmender Reiz erzeugt werden. Zu unterscheiden sind das blutige und unblutige Schröpfen sowie die Schröpfmassage mit Schröpfgläsern.

Wir setzen in der Praxis das Schröpfen ein zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzzuständen. Ebenso können einige innere Erkrankungen über die Wirkung auf die Hautrezeptoren günstig beeinflusst werden.

Praxis für
Naturheilkunde
Mark Reuter

Lärchenstraße 15
54578 Berndorf
Telefon (0 65 93) 5 85

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